Marty Supreme
Oscar-nominiertes, furioses, Ping-Pong-Epos über einen charismatischen Hochstapler
Lower Manhattan, 1952 – zwei Jahre vor der Eröffnung des Capitol-Kinos in Limburgerhof. Der junge Marty Mauser arbeitet im kleinen Schuhgeschäft seines Onkels. Doch in seinem Kopf spielt er längst im Rampenlicht: Er träumt davon, Tischtennis-Weltmeister zu werden und endlich den Ruhm zu bekommen, den er sich erhofft.
Was folgt, ist eine weltumspannende Abenteuerkomödie. Marty schlägt sich mit nichts als Talent, Dreistigkeit und einem unerschütterlichen Glauben an sich selbst durch die Geschichte. Diese Mischung aus Größenwahn, Herz und Hoffnung macht ihn unwiderstehlich – und den Film so mitreißend.
Timothée Chalamet, vielen als Paul Atreides aus Dune vertraut, hat für die Rolle jahrelang intensiv Tischtennis trainiert. Für die Spielszenen arbeitete er monatelang mit Diego Schaaf und dem ehemaligen US‑Olympiateilnehmer Wei Wang – und das sieht man in jeder Bewegung.
Neun Oscar‑Nominierungen gab es für Marty Supreme, gewonnen hat er keinen. Doch der Film glänzt auch ohne Gold: ein wilder Mix aus Sportdrama, Abenteuer und Charakterstudie – temporeich, überdreht, mitreißend.
Manche Filme brauchen keinen Oscar, um groß zu wirken; sie spielen einfach in ihrer eigenen Liga.
Spieltermine: 4.4. und 10.4.